Unterstuetzung SAP AMS S4HANA Migration

Warum Unternehmen SAP AMS vor, während und nach der S/4HANA-Migration brauchen

Die Migration zu S/4HANA ist ein Projekt, das viele IT-Ressourcen bindet. Eine Lösung: SAP Application Management Services (SAP AMS) – also das Auslagern der Betreuung des bestehenden SAP-Systems an einen Dienstleister, während die internen Kolleginnen und Kollegen an der Zukunft mit S/4HANA arbeiten. Aber auch nach der Einführung bleibt SAP AMS ein wichtiges Thema.

SAP AMS vor und während der S/4HANA-Migration

Die Frage, wer sich in welchem Maße während der S/4HANA-Migration um das aktuelle Produktivsystem kümmert, ist ein elementarer Teil der Migrationsplanung und -vorbereitung. Ziel sollte sein, die Organisation im Ganzen und speziell das Projektteam möglichst wenig aus dem Tritt zu bringen, um sich voll und ganz auf die S/4HANA-Umstellung im Zeit- und Budgetrahmen konzentrieren zu können.

Luft fürs Migrationsprojekt

IT-Abteilungen, die heute schon am Limit arbeiten, können die S/4HANA-Migration nicht neben dem Tagesgeschäft stemmen. Gleichzeitig ist das Know-how der internen Experten elementar wichtig und ein Schlüssel für den Erfolg des Projekts. Zwar holen sich Unternehmen für den S/4HANA-Umstieg meist erfahrene Dienstleister an Bord. Das unternehmensindividuelle Prozesswissen haben jedoch nur die eigenen Leute, zudem bilden sie die Brücke zu den Fachabteilungen.

CIOs müssen also Lösungen finden, die für Entlastung der internen Mannschaft sorgen. Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen? Keine gute Idee. SAP-Erfahrung ist selten und teuer, ganz abgesehen vom administrativen Onboarding-Aufwand. Application Management Services sind die logische Alternative: Sie verschaffen Unternehmen schnell Zugriff auf genau die benötigten Kern-Ressourcen. Sie halten dem Projektteam den Rücken frei und sie lassen sich flexibel anpassen oder enden nach einer gewissen Laufzeit, sobald das Projektvorhaben erfolgreich abgeschlossen und das alte System abgeschaltet ist.

Kapazitätsrisiken abfedern – Outsourcing statt Onboarding

S/4HANA-Migrationsprojekte dauern mindestens mehrere Monate, können sich aber auch über Jahre erstrecken. Das hängt vor allem von der Komplexität der SAP-Landschaft und Unternehmensspezifika ab, zum Beispiel internationale Strukturen und Standorte. Wer in einem solchen Zeithorizont plant, muss sich darauf vorbereiten, dass die IT-Mannschaft nach dem Projekt anders aussieht als vorher. Heißt: Mitarbeiter werden das Unternehmen verlassen, intern neue Positionen einnehmen, in Elternzeit oder Erziehungsurlaub gehen etc.

Unter dem bereits beschriebenen Projektdruck neue IT-Kräfte einzustellen und ausreichend schnell in die Betreuung der SAP-Landschaft einzuarbeiten, ist riskant und angesichts eines wie leer gefegten SAP-Fachkräftemarktes auch utopisch. Denn auf Kapazitäten des unter Hochdruck arbeitenden Migrationsteam lässt sich nicht zugreifen. SAP AMS verschafft auch hier die nötige Flexibilität. Werden mehr Ressourcen benötigt, so kann der Dienstleister diese problemlos zur Verfügung stellen und, wenn es die Lage zulässt, auch wieder abziehen. So sichern die SAP AMS auch in Ausnahmesituationen den Betrieb ab, während die Umstellung unbeeinträchtigt vom Tagesgeschäft weiterläuft.

S/4HANA Migration planen

SAP AMS nach der S/4HANA-Migration

Nach dem Go-live des neuen S/4HANA-Systems beginnt auch für Management, Service und Support ein neues Kapitel. Selbst machen oder einkaufen? Das ist die Gretchenfrage, mit der sich Unternehmen bereits frühzeitig während der Migrationsplanung beschäftigen sollten.

Frisches Know-how und Freiraum für Innovation

Fluktuation und Veränderung im Team geben CIOs die Möglichkeit, die Mannschaft gezielt an aktuelle und künftige Erfordernisse anzupassen. Dafür sind vor allem Kolleginnen und Kollegen gefragt, die Prozesse, Business und IT gleichermaßen verstehen. Was das S/4HANA-Management, die Systempflege und den Anwendersupport angeht, so spricht vieles dafür, diese Aspekte per SAP AMS an einen Dienstleister abzugeben. Zum einen unterscheidet sich SAP S/4HANA in einigen Schlüsselaspekten von allen seinen Vorgängern. Wer bisher mit dem SAP-Management befasst war, ist nicht automatisch geeignet für S/4HANA und braucht zumindest viel Einarbeitung.

Und ohnehin ist ein spezialisierter SAP-AMS-Provider besser in der Lage, den kontinuierlichen Strom an SAP-Innovationen zu beobachten, zu bewerten und zu kanalisieren. Immer neue Funktionen und Add-ons in S/4HANA helfen Unternehmen, ihre SAP-Prozesse laufend zu verbessern. Interne Kräfte tun sich aber beim Tempo, das SAP hier vorlegt, schwer, den Überblick zu behalten. Mit dem Blick auf die SAP-Welten vieler unterschiedlicher Unternehmen sorgen Service Provider dafür, dass kein Innovationspotenzial verloren geht.

Nahtloser Übergang von der Migration zum SAP-Management

Warum es so wichtig ist, die Frage nach dem SAP Application Management bereits ganz am Anfang der S/4HANA-Migration zu stellen? Ganz einfach: Sie hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Auswahl des geeigneten Migrationspartners. Denn CIOs, die später das SAP-Management im Ganzen oder einen Teil davon abgeben oder sich zumindest die Möglichkeit offenhalten wollen, wählen einen Anbieter für die Umstellung aus, der ihnen später auch SAP AMS anbieten kann. Ein IT-Dienstleister, der das S/4HANA-Projekt über die gesamte Laufzeit mitgestaltet, begleitet und nicht zuletzt auch dokumentiert, kann nach dem Go-live ohne weitere Einarbeitung direkt ins Application Management einsteigen.

Das alles reduziert Komplexität im ohnehin herausfordernden Migrationsprojekt, sichert Prozesswissen und fördert nicht zuletzt den Know-how-Transfer zwischen externen AMS-Experten und den unternehmenseigenen Consultants beziehungsweise SAP-Administratoren. Hier muss nicht das Unternehmen den neuen AMS-Provider einarbeiten, sondern der AMS-Provider stellt das im Projekt erworbene Wissen direkt im Alltag zur Verfügung. Er beginnt gleich nach der Einführung mit der Arbeit und kann sogar das Coaching von Key Usern und andere Schlüsselfunktionen übernehmen.

Reden wir über SAP S/4HANA und AMS

Die oben beschriebenen Aspekte bilden die Helikoptersicht auf den Zusammenhang von S/4HANA und Application Management Services ab. Wir erleben sie bei einem großen Teil unserer S/4HANA-Migrationen. Aber natürlich gibt es eine Vielzahl an Details zu klären, die Ihr Unternehmen betreffen. Lassen Sie uns darüber sprechen. Nehmen Sie gerne mit unseren AMS- und S/4HANA-Experten Kontakt auf.

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